19.08.2021 / Communiqués / /

Die CVP Kanton Solothurn heisst ab dem 1. Januar 2022 Die Mitte Kanton Solothurn

Die Delegierten der CVP Kanton Solothurn stimmten an ihrer Delegiertenversammlung in Oensingen der Statutenrevision betreffend Namensänderung klar mit 56 zu einer Stimme bei einer Enthaltung zu. Damit heisst die Partei ab dem 1. Januar 2022 Die Mitte Kanton Solothurn. Zudem fassten die Delegierten die Ja-Parole zur Ehe für alle und zur Verkehrsanbindung Thal. Die Volksinitiative «Erweiterung der Gemeindeautonomie betreffend Vergabe des Stimm- und Wahlrechts auf kommunaler Ebene» lehnten die Delegierten ab.

Am 28. November 2020 entschieden die Delegierten der Bundespartei, ihren Namen in Die Mitte zu ändern. Dies nach einem umfassenden Strategieprozess inklusive einer Urabstimmung bei allen Mitgliedern der Partei.

In der ersten konsultativen Urabstimmung der Parteigeschichte konnte sich die Parteibasis der CVP Kanton Solothurn im Juli zu einer allfälligen Namensänderung hin zu Die Mitte Kanton Solothurn äussern. Von den fast 900 Teilnehmenden sprachen sich 77 Prozent für eine Namenänderung aus.

Der entsprechende Antrag an die Delegiertenversammlung, den Namen in den Statuten zu ändern wurde im Parteivorstand einstimmig verabschiedet. Die Delegierten folgten dem Antrag des Parteivorstandes deutlich und stimmten der Namensänderung mit 96 % zu.

Damit steht dem Namenswechsel nichts mehr im Weg. Entsprechend freut sich Nationalrat Stefan Müller-Altermatt, Parteipräsident a.i. der Kantonalpartei: «Nach der Parteibasis haben sich nun auch die Delegierten klar für den Aufbruch ausgesprochen. Wir werden ab nächstem Jahr als Die Mitte weiterhin jene politische Kraft im Kanton sein, welche die Werte Freiheit, Solidarität und Verantwortung hochhält.»

Des Weiteren stimmten die Delegierten der Ehe für alle deutlich zu. Mit 44 zu 10 Stimmen bei 2 Enthaltungen wurde die Ja-Parole gefasst. 55 Delegierte sagen zudem Ja zur Verkehrsanbindung Thal, abgelehnt wurde diese von einer Person, zwei Delegierte enthielten sich. Schlussendlich wurde die Volksinitiative «Erweiterung der Gemeindeautonomie betreffend Vergabe des Stimm- und Wahlrechts auf kommunaler Ebene» mit 41 zu 15 Stimmen bei zwei Enthaltungen abgelehnt. Der Parteivorstand hatte im Vorfeld die 99%-Initiative bereits einstimmig abgelehnt.

Stefan Müller-Altermatt verabschiedete zum Schluss die beiden alt Regierungsräte Roland Heim und Roland Fürst, welche im Schlusswort der Veranstaltung auf ihre politischen Karrieren zurückblickten, den Weggefährtinnen und Weggefährten ihren Dank aussprachen und sich auf die etwas ruhigere Zukunft freuten. Die Partei wünscht ihnen für diese Zukunft alles Gute und bedankt sich für all die Jahre Arbeit für die Solothurner Bevölkerung.

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