15.01.2019 / Artikel / Nachhaltige Wirtschaft / ,

Delegiertenversammlung: Nein zur Zersiedelungsinitiative und viele Lacher

Die Delegierten der CVP des Kantons Solothurn trafen sich am 15. Januar zu ihrer ersten Delegiertenversammlung im 2019. Präsidentin Sandra Kolly-Altermatt erwähnte in ihrer Begrüssung nicht nur die anstehenden nationalen Wahlen sondern auch die Steuerreform. Beide Themen werden die CVP im kommenden Jahr intensiv beschäftigen. Kolly-Altermatt ist aber überzeugt diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Nur eine Parole galt es für den kommenden eidgenössischen Abstimmungstermin zu fassen: diejenige zur Zersiedelungsinitiative der Jungen Grünen. Parteisekretär Glenn Steiger trat vehement für ein Ja zur Vorlage ein da seiner Meinung nach das neue Raumplanungsgesetz noch zu löchrig und der Zersiedelung nicht genügend Einhalt gebieten wird. Der Boden werde weiterhin nicht gut genug geschützt. Für einen besseren Bodenschutz und einen Zersiedelungsstopp sprach sich auch Nationalrat Dr. Stefan Müller-Altermatt in seinem Referat gegen die Initiative aus. Müller-Altermatt überzeugte die Mehrheit der Delegierten mit dem Argument, dass das Raumplanungsgesetz nach seiner Revision 2013 heute genügend streng sei die Zersiedelung wirksam zu stoppen, im Gegensatz zur Zersiedelungsinitiative aber genügend flexibel für künftige Entwicklung sei. Die Delegierten sprachen sich schlussendlich mit 54 Nein zu 17 Ja bei einer Enthaltung für die Nein-Parole aus.

Nach dem Referat der CVP 60+ (Ueli Custer) über einen Vorschlag der Skos zur Verbesserung der Situation von älteren Arbeitslosen und dem humorvollen Input von Robin Schmid, dem neuen Präsidenten der Jungen CVP, hatte der Landammann 2019, Regierungsrat Roland Fürst, das Wort. Er kündigte an in seinem Amtsjahr nicht nur viel zu reden sondern dabei auch etwas zu sagen und freut sich auf ein interessantes und intensives 2019.

Viel Gelächter gab es zum Schluss dank des halbstündigen Auftritts des Improvisionstheater «improVISION» aus Solothurn. Von der Psychiatrieschwester zum Mörder weiter zur Skischule boten sie eine breite Palette verschiedener Szenen mit Inputs aus dem Publikum.

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