02.11.2018 / Sessionskommentare / Gesundheit / , ,

Kostenbremse im Gesundheitswesen: Dringender Handlungsbedarf

Die Budgets des Kantons und der Gemeinden gehen ihrer heissen Phase im Parlament und an den Gemeindeversammlungen entgegen. Für Diskussionsstoff ist gesorgt und einmal mehr geben einem die rasant steigenden Gesundheitskosten zu denken, und zwar auf allen Ebenen. Denn auch in unseren persönlichen Portemonnaies schlagen sich diese nieder.

Einmal mehr explodieren die Krankenkassenprämien regelrecht und belasten die privaten Haushaltsbudgets noch stärker als bisher schon. Zwar gibt es den stetig steigenden Topf der Prämienverbilligung, mit dem viele Familien und Personen unterstützt werden, aber das ist lediglich Symptombekämpfung, und vor allem reichen die Mittel bei weitem nicht aus, um den Mittelstand nachhaltig entlasten zu können.

Es ist an der Zeit, dass die Ursachen bekämpft werden, welche diese ständige Prämienexplosion verursachen. Und genau das will die CVP mit ihrer Kostenbremsen-Initiative. Diese verlangt, dass Bundesrat, Bundesversammlung und Kantone eingreifen müssen, wenn die Gesundheitskosten im Vergleich zur Lohnentwicklung zu stark steigen. Längst bekannte und gute Sparvorschläge, welche bisher im Parlament keine Mehrheit gefunden haben, sollen endlich zur Umsetzung gelangen. So könnten gemäss Experten bereits heute 20% oder 6 Milliarden Franken der Gesundheitskosten ohne Qualitätsverlust eingespart werden, indem Übermedikationen vermieden und Fehlanreize im System beseitigt werden.

Packen wir es also an und schieben wir dem Prämienwachstum einen Riegel vor – es ist höchste Zeit!

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