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| Ständerats-Ersatzwahlen vom 24. Januar 2010 | | | Herzliche Gratulation unserem Kandidaten Roland Fürst für sein glanzvolles Resultat, auch im 2. Wahlgang. Es tut gut, zu wissen, dass die Demontierungstaktik (oder treffender gesagt) die Verleumdungen des SVP Kandidaten Heinz Müller nicht gegriffen haben.
Die SVP hat sich – wieder einmal – als Steigbügelhalter für die Linke hergegeben und das obwohl sie im Kantonsrat keine Gelegenheit auslässt, auf diese verbal einzudreschen.
Ist das neu? Nein natürlich nicht, denn unheilige Allianzen kennen wir vom Bundeshaus genauso wie vom Kantonsratssaal. Grundsätzlich ist ja nichts dagegen einzuwenden, dass eine Partei einen Kandidaten nominiert und portiert. Im 1. Wahlgang völlig legitim, doch für den 2. Wahlgang war das Ergebnis vorauszusehen, zumal wir exakt die gleiche Situation bei den Regierungsrats-Ersatzwahlen 2003 erlebt haben.
Heinz Müller (Parteipräsident der SVP und Ständeratskandidat) hat also gewusst, auf was er sich da einlässt. Es ist anzunehmen, dass wohl andere Gründe für eine Kandidatur gesprochen haben.
Die Bürgerliche BDP hat uns bei beiden Wahlgängen aktiv unterstützt – herzlichen Dank dafür, so etwas nennt man zukunftsorientiertes Handeln.
Aber was ist mit der FDP? Unser Kandidat, der nicht bürgerlicher sein könnte wurde im Regen stehen gelassen, die Gründe dafür haben sie gelesen. Man unterstützt niemanden, der einem gefährlich werden könnte, resp. der zu einer Fraktion angehören würde, die den 2. Bundesratssitz gefährden könnte.
Die bürgerliche Mitte ist der Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Sie ist verantwortlich für den Wohlstand unserer Bevölkerung. Es muss unser aller erklärtes Ziel sein, unsere gemeinsamen Werte gegen links und rechts zu verteidigen, zum Wohle unserer Gesellschaft.
Ich habe grundsätzlich Verständnis für Verlustängste, doch diese bringen unsere politische Mitte in Gefahr.
Solange wir keine gemeinsame Taktik verfolgen, werden wir (die bürgerlichen Parteien) verlieren.
Die Parteileitung wird alles daran setzen, dieses Unheil abzuwenden und versuchen, uns auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.
Allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern danken wir von Herzen für ihre grossartige Arbeit.
Der Weg ist nicht zu Ende, wir haben nur eine kleine Rast gemacht.
Annelies Peduzzi, Parteipräsidentin | | Zurück . . . |
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