04.05.2018 / Communiqués / Umwelt und Energie /

Geld sparen beim Heizen – gut für Klima und Gewerbe

Am 10. Juni 2018 entscheiden die Stimmberechtigten des Kantons Solothurn über das aktualisierte Solothurner Energiegesetz. Das Solothurner JA-Komitee ist überzeugt: Energie effizient nutzen und erneuerbare Energien einsetzen heisst Geld sparen beim Heizen. Das ist gut für Klima, Umwelt und Portemonnaie. Heute fliessen jährlich rund 200 Millionen Franken für Erdöl und Gas zu Heizzwecken aus unserem Kanton ab. Das Solothurner Energiegesetz will das ändern. Das ist im Interesse von Mietern und Hauseigentümern sowie unserer KMU-Wirtschaft, aber auch im Interesse der Umwelt, der Jugend und der Gemeinden.

Gut für Gewerbe, Klima und Portemonnaie

„Die vorliegende Teilrevision ist pragmatisch, eröffnet aber allen Involvierten die dringend erforderliche Rechtssicherheit. Von der Umsetzung von Bauvorhaben profitieren Gewerbe, Arbeitnehmende, Nutzer und auch die Öffentlichkeit“, so Philipp Hadorn, SP-Nationalrat und Gewerkschafter aus Gerlafingen. „Nach der Zustimmung zur Energiestrategie 2050 ist die Zeit reif für ein modernes, zukunftsgerichtetes Gesetz“, meint auch Unternehmer und FDP-Gemeinderat Michel Aebi, Riedholz. Das bestehende, veraltete Energiegesetz sei kein taugliches Mittel mehr angesichts kommender gesellschaftlicher und technologischer Entwicklungen. Das aktualisierte Solothurner Energiegesetz sei ein typischer, erfolgreicher Kompromiss.

Weg von der Auslandsabhängigkeit

Der Kanton Solothurn importiert für jährlich 200 Millionen Franken Erdöl und Gas zu Heizzwecken. „Mit dem neuen kantonalen Energiegesetz wird weniger fossile Energie genutzt und gleichzeitig wird die Energie effizienter eingesetzt“, so Georg Nussbaumer, Kantonsrat CVP und Revierförster aus Hauenstein. Zudem werden vor allem einheimische, erneuerbare Energiequellen gefördert und genutzt, das ist gut für’s Klima und die Umwelt. Und Barbara Wyss Flück, Kantonsrätin der Grünen, Hausbesitzerin und Vermieterin aus Solothurn ergänzt: „Die Energieeffizienz zu steigern und Energien aus erneuerbaren Quellen zu nutzen, dient nicht nur dem Klima und der Umwelt. Für und als Hausbesitzer und unsere Mieter heisst das auch: Geld sparen beim Heizen und beim Warmwasser. Das habe ich nach meiner eigenen Sanierung erlebt.“ Hauseigentümer und Ingenieur Christoph Schaer unterstützt sie: „In meinem Fall amortisiert sich die Nettoinvestition im Vergleich zur vorherigen Lösung nach ca. 16 Jahren – und dies obschon die Anlage weit über die gesetzliche Pflicht hinausgeht.“ Markus Dietschi, BDP-Kantonsrat, Landwirt und Unternehmer aus Selzach betont, dass das Energiegesetz im Sinne der Wirtschaft ist: «Das Energiegesetz schafft Planungssicherheit, verankert schweizweit einheitliche Bestimmungen und baut so Bürokratie ab. Setzen wir also den Volkswillen um und sagen JA zum angepassten kantonalen Energiegesetz.» Auch Dietschi sieht die Millionen, die für Öl- und Gas-Importe ins Ausland fliessen lieber in der einheimischen Wirtschaft investiert. Das schaffe Arbeitsplätze.

Ja zum Solothurner Energie-Konsens für unsere Kinder und Grosskinder

„Wir setzen uns nun gemeinsam mit den anderen Parteien für das neue Gesetz ein“, sagt Elia Leiser, Präsident EVP Kanton Solothurn, und er wird deutlich: «Wenn wir den Klimawandel ernst nehmen, dann sind wir verpflichtet, jetzt zu handeln“. Für das breit abgestützte Komitee ist klar: Das neue Energiegesetz zeigt den pragmatischen Energieweg in die Zukunft. Es ist ein moderater, breit abgestützter Energie-Kompromiss. Das zeigt sich in der Breite des Komitees: Regierung und Kantonsrat, die Parteien BDP, CVP, EVP, GLP, Grüne, SP, Hausverein Mittelland, Mieterinnen- und Mieterverband Kanton Solothurn, der Kantonal-Solothurnische Bauernverband, die Unternehmerinitiative Neue Energie Solothurn, WWF, Pro Natura, zahlreiche weitere namhafte Organisationen sowie über 130 Persönlichkeiten aus dem ganzen Kanton Solothurn empfehlen, am 10. Juni ein JA einzulegen.

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