02.10.2017 / Vernehmlassungen / Bildung /

Vernehmlassung zur Änderung des Volkschulgesetzes

Die CVP Kanton Solothurn nahm im Rahmen der Vernehmlassung zur «Änderung des Volksschulgesetzes als Folge der Neuregelung der Abgrenzung zwischen der Regelschule mit der Speziellen Förderung und der Sonderpädagogik (kantonale Spezialangebote)» Stellung.

Die CVP nimmt zur Kenntnis, dass sich das System der Speziellen Förderung langsam einzupendeln scheint. Positiv bewerten wir, dass sich während des Schulversuchs nicht nur der Unterricht selber, sondern auch die Haltung gegenüber neuen Unterrichtsformen verbessert haben. Nichtsdestotrotz sind nach wie vor zahlreiche Stolpersteine vorhanden, von denen einige nun mit der vorgeschlagenen Änderung des Volksschulgesetzes beseitigt werden können. Problematisch bleibt jedoch weiterhin, dass die Schulen im Kanton über zu wenige adäquat ausgebildete Heilpädagoginnen und Heilpäda-gogen verfügen. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Logopädinnen und Logopäden. Hier herrscht aus unserer Sicht dringender Handlungsbedarf. Die CVP stellt sich ausserdem klar hinter die Finanzierungsentflechtung in diesem Bereich und dass der Kanton mittelfristig die Gesamtkosten der Sonderschulen und Schulheime übernimmt.

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