07.08.2015 / Communiqués / Alter / ,

Anlass der CVP 60+: Selbstbestimmung absichern!

Im neuen Kinder- und Erwachsenenschutzgesetz sind Bestimmungen enthalten, aus denen sich gravierenden Einschnitte in die Selbstbestimmung ergeben können. Sobald die neue Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Jemanden als nicht mehr urteilsfähig einstuft, gelten Vollmachten (z.B. von Ehepartnern) plötzlich nicht mehr. Der Zugriff auf das Vermögen ist dann nur noch über den Umweg über die KESB möglich.

Ein solcher Fall kann einerseits auf Grund von Demenz oder auch wegen eines Unfalls (wie zum Beispiel derjenige von Michael Schuhmacher) eintreten. Es sind also keineswegs nur ältere Menschen von dieser Neuregelung betroffen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Vorsorgeauftrag, der Angehörige bevollmächtigt, auf die Vermögenswerte zuzugreifen. Eine Bankvollmacht ist in diesem Zusammenhang wertlos.

Weil diese Regelung noch kaum bekannt ist, macht sich die CVP dafür stark, in diesem gerade für Familien so wichtigen Bereich die Information zu verbessern. Sie organisiert dazu einen Anlass, der wie folgt stattfindet:

Dienstag, 25. August 2015, 19.30 – 21.00 Uhr Restaurant Rössli, Oltenstrasse 1, 4702 Oensingen

Das Programm

• Begrüssung durch Sandra Kolly, Präsidentin der CVP des Kantons Solothurn

• Referat von Ständerat Pirmin Bischof zum neuen Erwachsenenschutzgesetz

• Referat von Kurt Friedli, ehemaliger Leiter Seniorenzentrum Untergäu zur Patientenverfügung

• Ständerat Pirmin Bischof stellt den Vorsorgeauftrag vor

• Fragen und Antworten

• Verabschiedung durch Peter Henzi, Präsident der CVP 60+ des Kantons Solothurn

Durch den Abend führt Anna Mannhart, Vorstandsmitglied der CVP 60+ Kanton Solothurn

Der Eintritt ist frei, die Platzzahl ist beschränkt.

Wir machen uns stark für Sie und freuen uns auf Ihren Besuch!

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